Finanzen für andere Kinderprojekte: 2 x NEIN zum Robi

Im September stimmen wir zur Initiative «Robinsonspielplatz» ab. Der Gemeinderat unterstützt bewusst und richtigerweise diese freiwillige Leistung nicht, denn die finanziellen Ressourcen der Gemeinde sind in den letzten Jahren knapp geworden und man kämpft gegen das bereits vorhandene strukturelle Defizit.

So werden die jährlich laufenden Kosten oft nicht mehr durch die Steuereinnahmen gedeckt und die Gemeinde muss jetzt schon Kredite dafür aufnehmen. Dazu kommen noch Investitionskosten, die den Schuldenberg auch noch wachsen lassen. Trotzdem investiert die Gemeinde weiterhin in die Kinder und Jugendlichen. So wird für die Kinder das neue Primarschulhaus Surbaum gebaut, welches die Jahresrechnung jährlich um ca. CHF 1.2 Mio. an Amortisationen kosten wird. Zusätzlich ist die Miete eines Musikschulhauses in Diskussion, welches jährlich über CHF 300'000 kosten wird. Auch dies für Kinder. Der Gemeinde sind die Kinder zum Glück sehr wichtig und darum wird schon jetzt viel für Kinder gemacht und in Kinder investiert. Damit die Gemeinde weiterhin grosszügig sein kann, müsste man auf neue Leistungen verzichten, umso mehr als es weitere gute Gründe gegen einen Robinsonspielplatz gibt. Jährliche Robi-Kosten von CHF 100'000 liegen einfach nicht drin.

Zur Schonung der Gemeindefinanzen, die übrigens in fünf Jahren nicht viel besser aussehen, sind auf dem Abstimmungszettel klar 2 x NEIN anzukreuzen.

Thierry Bloch, FDP Einwohnerrat