Stresstest an der Hauptstrasse
Wie jedes neue Auto oder Flugzeug müssen auch die Kandidierenden der FDP durch einen ausgiebigen Testzyklus, bevor sie als Kandidierende zugelassen werden. Nachdem der intellektuelle Test bereits vor geraumer Zeit absolviert wurde, durchliefen die Kandidierenden am letzten Samstag den physischen Aussentest unter widrigen Verhältnissen.
Bei Kälte weit unter dem Gefrierpunkt, reichlicher Bise, sodass die gefühlte Temperatur im zweistelligen Minusbereich lag, abwechslungsweise Schneefall und Sonnenschein, suchten die Kandidierenden den Kontakt mit der Bevölkerung im Eiskanal der Hauptstrasse.
Es freut die FDP Reinach, dass sie allen Kandidierenden attestieren kann, dass sie diesen Stresstest mit Bravur bestanden haben und somit bereit sind, im Gemeinderat oder Einwohnerrat Ausdauer zu zeigen, mit Gegenwind umzugehen, frostige Gegenargumente zu widerlegen und nicht auf gelegten Eisflächen auszurutschen. Die Kandidierenden sind nun wirklich fit für den Gemeinde- und Einwohnerrat. Wenn Sie sich selber davon vergewissern wollen, schauen Sie den Video auf www.facebook.com/fdpreinach.
Und nicht vergessen: Wählen Sie FDP, Liste 1. Jede Stimme zählt.
Thierry Bloch, Einwohnerrat, FDP, Liste 1
Wir brauchen Ergebnisse, nicht nur Erlebnisse…

Mischeli-, Schär-Areal, Alter Werkhof, Tauner, Bodmen, Brühl – das sind die Namen von Quartierplänen, die eines gemeinsam haben: Kein sichtbarer Fortschritt! Kein Stein kam da auf den anderen, wenn etwas bewegt wurde – dann nur Papier. Wir haben in Reinach einen regelrechten Quartierplan-Stau!
Wir haben auch anderswo Staus – nämlich jeden Tag, morgens und abends an der Kreuzung Brugg-/Hauptstrasse. Weil Staus hochgradig unproduktiv sind, versuchen die Menschen, ihnen auszuweichen – zum Beispiel indem sie durch die Quartiere fahren… Statt die Ursache mit hoher Priorität zu beseitigen, „lösen“ wir das Problem mit „Tempo 30“. Mit der anerkannt inkompetenten Umsetzung des Konzepts wurden dann noch gefährliche Verkehrssituationen geschaffen. Auch wenn behauptet wurde, dass schwere Unfälle so vermieden und Quartiere sicherer gemacht werden konnten, muss festgehalten werden, dass unsere Quartiere sicher waren. Wenn jetzt nur ein Unfall passiert, dann sind sie unsicherer geworden!
Räume für die Musikschule Reinach, Sportzone Fiechten – beides wichtige Anliegen, die seit über 10 Jahren auf eine Erledigung warten! Ausser Papier und Versprechen wurde da nichts geschaffen!
Wir freuen uns ja, dass die Gemeinderäte es schön miteinander haben, gut zusammenarbeiten – nur, für Reinach sollte dabei auch noch etwas herauskommen!
Wir brauchen Ergebnisse, nicht nur Erlebnisse.
Klaus Endress, Einwohnerrat, FDP, Liste 1
Sparen (?)
Der Kanton muss sparen – das beschäftigt auch die Gemeinde Reinach. Immer wieder werden Kosten, die bisher der Kanton getragen hat auf die Gemeinden abgewälzt. Der Gemeinde Reinach geht’s dennoch gut: in den letzten Jahren hat diese nach vorausgesagten grossen Defiziten meistens Gewinne erzielt.
Dies lässt Begehrlichkeiten und Wünsche spriessen: ein Hallenbad (in Olympiadimension soll es sein!), ein Ruftaxi für ganz Reinach und andere gute Ideen werden präsentiert.
Dabei steht Reinach vor grossen Investitionen: Die Schulhäuser müssen saniert und für Harmos fit gemacht werden. Die Hauptstrasse sollte dringend erneuert werden, und es ergibt sich die günstige Gelegenheit, für deren Umgestaltung Bundesgelder in Anspruch nehmen zu können. Und, und…
Der Einwohnerrat vertritt die Einwohner Reinachs und ihre Interessen. Dabei ist es nicht immer einfach, auf Teilinteressen zu verzichten und das Ganze im Auge zu behalten. Auch sparen ist nicht immer das richtige Rezept: Wenn es darum geht, unsere Anlagen (Schulhäuser, Strassen, Kanalisation usw.) und deren Wert zu erhalten, macht es Sinn, Geld zu investieren; wer lässt schon sein eigenes Haus verlottern?
Die FDP stellt seit jeher erfahrene und kompetente Vertreter in den Einwohnerrat. Auch diesmal ist es der FDP gelungen, eine komplette Liste mit ausgezeichneten Kandidaten zusammen zu stellen. Deshalb empfehle ich Ihnen Liste 1 – und für den Gemeinderat Hans-Ulrich Zumbühl und Jacqueline Bader Rüedi!
Yvan Jeker, ehem. Einwohnerrat FDP
Nebenschauplatz der Reinacher Reform: erhöhte Bürokratie für Vereine!
Die Reinacher Reform – Änderungen in der Zusammenarbeit zwischen Einwohnerrat und Gemeinderat und damit auch involviert die Verwaltung – ist eingeführt. Die Umsetzung kann nicht von einem Tag auf den andern erfolgen, so werden wir uns als Einwohnerräte bei eigenen Vorstössen noch etliche Male fragen müssen, liegt das in unserer Kompetenz oder ist nicht die operative Ebene des Gemeinderates zuständig.
Auswirkungen hat die Reinacher Reform auch auf die subventionierten Vereine. Neue Verträge mit Zielvorgaben und wie diese umgesetzt werden sollen, wurden ausgearbeitet. So weit so gut; soziale, kulturelle und im sportlichen Bereich tätige Vereine erhalten Steuergelder, dafür sollen sie qualifizierte Leistungen erbringen und Rechenschaft auch über die Finanzen ablegen. Ich meine, das haben die Vereine schon vor der Reinacher Reform gemacht. Wie ich jetzt aber lese, höre und selber erfahre, hat der „Papierkram“ deutlich zugenommen. Das bringt mehr Verwaltungsaufwand für die Vorstandsmitglieder, wo es eh schon nicht einfach ist, solche zu finden.
Die Politik und Verwaltung ist gut beraten, ein Augenmerk darauf zu haben, dass die auszufüllenden Formulare und deren Administration, einfordern von Statistiken und Hochrechnungen etc. nicht noch umfangreicher und komplizierter werden und am Schluss nur noch Personen mit Hochschulabschluss diese Vereine führen können. Ganz im Sinne der FDP Bürokratiestopp Initiative, denn seien wir ehrlich, dieser zeitliche Mehraufwand fällt nicht nur bei den Vereinen, sondern auch auf der Verwaltung an.
Ruth Schaller, Einwohnerrätin, FDP, Liste 1
Buchpreisbindung NEIN
Am 11. März 2012 stimmen wir unter anderem über die Wiedereinführung der Buchpreisbindung ab.
Nachdem in den letzten Jahren – auch unter dem Druck der Parallelimporte aus dem Europäischen Raum – Preisabsprachen und Importrestriktionen abgebaut wurden, um die Schweiz konkurrenzfähiger zu machen, wird jetzt unter dem scheinheiligen Argument der „Bewahrung des Schweizer Kulturgutes“ ein Kartell wieder eingeführt.
Als ein liberal denkender Bürger bin ich strickt gegen Kartelle, Preisabsprachen und unnötige Reglementierungen, welche zu überhöhten Kosten und Erschwernissen sowohl für die Konsumenten als auch für die Wirtschaft führen. Diese beeinträchtigen unsere Konkurrenzfähigkeit generell.
Dieselben Leute, welche in den letzten Monaten laufend gegen überhöhte Preise im Detailhandel und anderweitig sich stark machten, wollen diese jetzt wieder durch die Hintertür einführen. Auch ist es blauäugig zu glauben, dass der inoffizielle Import von günstigeren Büchern und Lehrmitteln in die Schweiz verhindert werden kann.
Die junge FDP hat dagegen erfolgreich das Referendum ergriffen und deshalb können wir jetzt unsere Meinung dazu kundtun. Wenn Sie auch gegen unnötige Reglementierungen sind und solche Dinge verhindern wollen, stimmen Sie nein - und legen Sie am 11.März 2012 die Liste 1 ein und wählen Sie mich in den Einwohnerrat.
Gaudenz von Capeller, Einwohnerratskandidat, FDP, Liste 1
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